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Empire Möbel Ankauf



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Empire Möbel Ankauf Dresden

Empire Möbel Ankauf Dresden

Das Empire ist eine Stilrichtung der bildenden Kunst, welche mit den Grenzen zum Biedermeier verwischt, da Biedermeier und Empire einen sehr ähnlichen Möbelstil und ein sehr ähnliches Zeitgefühl hervorgebracht hatten.

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Das Empire stand in Deutschland unter einem starken französischen Einfluss und der Beginn dieser Epoche wird auf das Jahr 1799 beziehungsweise 1800 und der Machtergreifung Napoleons datiert. Das Ende dieser Stilrichtung liegt im Jahr 1815 und ist wieder stark mit Frankreich beziehungsweise mit Napoleon verbunden. Die Niederlage Napoleons im Jahr 1815 in Waterloo gilt sowohl als das Ende Napoleons als auch als das Ende des Empire. Auch der Name „Empire“ entstammt dem Einfluss Frankreichs, genauer gesagt dem Einfluss Napoleons, da „Empire“ in Übersetzung Kaiserreich bedeutet. Die Epochenbezeichnung Empire stammt demnach von der Kaiserkrönung Napoleons im Jahr 1804 ab.

Durch den französischen Einfluss war das Empire durch die Ideen, welche die Französische Revolution hervorbrachte, geprägt und Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, sowie dem Wunsch nach Ruhe und Frieden bestimmten das Leben der Bevölkerung.

Diesen Wunsch nach Ordnung und Frieden versuchte man auch in den eigenen Wohnräumen nachzukommen, wobei die heute erhaltenen Möbel zumeist aus dem privaten Besitz von einem gehobenen Bürgertum stammt, da ein Großteil der Bevölkerung in Armut lebte, welche damals ein kaum vorstellbares Maß erreichte. Dieser Wunsch des Empire, die Ruhe und Ordnung in den eigenen Wohnräumen zu haben, brachte einen eigenen Einrichtungsstil hervor. Das Einrichtungsideal entsprach einer gestalterischen Gesamtkonzeption, welche klar gegliedert, schlicht und funktional sein sollte, wobei im Empire neben der Klarheit der Möbel auch vergoldete, griechische, ägyptische und römische Elemente als Zierde der Möbel geschätzt wurden. Um dieser Klarheit des Stils noch mehr Ausdruck zu verleihen, trat das Furnier als Gestaltungselement in den Vordergrund der Möbelgestaltung.

Der Stil der Möbel des Empire und auch des Biedermeiers werden heute als klassizistisch bezeichnet und zeichneten sich in schlichten, strengen und geraden Formen aus, welche in Empire eine nahezu kastenartige Form angenommen hatten. Dazu war eine Übereinstimmung der Möbelform und der Funktion von größter Wichtigkeit, welche unter anderem während des Empire und des Biedermeier eine Vielzahl von Tischen, gegliedert nach ihren Funktionen, hervorgebracht hatte. Die Ausdruckskraft der Möbel wurde durch polierte Oberflächen und den Einsatz von Furnier angetrieben und brachte wahre Schmuckstücke der Gestaltung hervor, da gerade das Furnier in der Lage war Muster zu Dekorationszwecken auf die Möbel zu bringen. Dieser schlichte, aufgeräumte und elegant wirkende Stil war aber keine absolute Neuerfindung, sondern entstand in Anlehnung an englische Vorbilder, welche sich durch schlichte und gerade Formen, den Einsatz von dunklen Mahagoniholz und Funktionalität ausgezeichnet hatten.

Eines der beliebtesten Möbelstücke des Empire war der Sekretär, welcher die Formensprache der Epoche in sich vereinigte. Gerade Linien dominierten dieses kastenartige und flächige Möbelstück, welches durch einen Sockel und Zierelemente aufgelockert wurde, wobei auch besonders üppig gestaltete Sekretäre gebaut wurden.

Der Einfluss des Empire beschränkte sich aber nicht nur auf die privaten Wohnräume der Herrschaften, sondern beeinflusste auch, wie eingangs erwähnt, die bildende Kunst. Gerade der Beginn dieser relativ kurzen Epoche wurde von dem Maler Jacques- Louis David geprägt, welcher in seinen Bildern Napoleon in seiner politischen Rolle als Kaiser und Feldherr darstellte. Die Möbelstücke, welche zumeist aus Zedernholz oder Mahagoni gefertigt wurden, stammten zum Teil aus heute berühmten Schreinerhänden, wie Georges Jacob oder dessen Sohn François-Honoré Jacob-Desmalte und bestimmten die Entwicklung dieses Stils maßgeblich mit und trugen zu der heutigen Beliebtheit dieser Möbelstücke bei.



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