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Empire Möbel Ankauf



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Empire Möbel Ankauf Dresden
Das Empire (frz. „Kaiserreich“) ist eine in Frankreich während der Regierungsabschnitte des Konsulats (1799–1804) und des ersten Kaiserreiches (1804–1814) vorherrschende Strömung der Bildenden Kunst, die dem Klassizismus unterzuordnen ist. Der Stil etablierte sich aber bereits einige Jahre vor der Regierungszeit Napoleons und überdauerte dessen Herrschaft um viele Jahre. Er erfasst vorwiegend die Innenausstattungen, das Kunsthandwerk und die Möbelkunst, aber auch die Kleidermode. Der Empire-Stil ist nicht zu verwechseln mit dem Second Empire genannten Kunststil.

Merkmale des Empire-Stils



Der Anspruch des Empire-Stils bestand vor allem in Repräsentation und Dekoration. Geradlinigkeit, Strenge und Feierlichkeit sollten Größe und Macht veranschaulichen. In Anlehnung an die antiken Vorbilder mit ihrem stilisierten und abstrahierten Dekor wurde der größte Teil des Formenkanons des Empire römischen und ägyptischen Vorbildern entliehen. Im Empire wurden somit zwar Dekorelemente des Louis-seize aufgegriffen, aber völlig neu interpretiert und ins Monumentale überhöht. Markant ist des Weiteren die Verwendung großer glatter Furnierblätter. Etwa um 1801 war die Entwicklung der akademisch begründeten Formensprache des Empire-Stils weitgehend abgeschlossen und veränderte sich in der Folgezeit nicht mehr grundlegend.

Vertreter des Empire-Stils



Die markanten Werke der Möbelkunst dieser Zeit schufen die Kunstschreiner Georges Jacob (1739–1814) und dessen zweiter Sohn François-Honoré Jacob-Desmalter (1770–1841). Für die Möbel wurden Mahagoni, Ebenholz und Zeder bevorzugt, mit feuervergoldeten Beschlägen (etwa Löwenfüße), Samt und Marmor wurde der Ausdruck gesteigert. Griechische, ägyptische und römische Motive waren in allen Bereichen sehr beliebt.

Einrichtungsideal des Empire



Durch den französischen Einfluss war das Empire von den Ideen, die die Französische Revolution hervorbrachte, geprägt; Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sowie der Wunsch nach einem friedvollen Leben markierten die Grundstimmung der Bevölkerung. Diesem Wunsch nach Ordnung und Frieden versuchte man auch in den heimischen Wohnräumen nachzukommen, wobei die heute erhaltenen Möbel zumeist aus privatem Besitz des gehobenen Bürgertums stammen. Das Einrichtungsideal entsprach einer gestalterischen Gesamtkonzeption, welche klar gegliedert, schlicht und funktional sein sollte. Um dieser Klarheit des Stils noch mehr Ausdruck zu verleihen, trat das Furnier als Gestaltungselement in den Vordergrund der Möbelgestaltung.

Charakteristikum der Möbel: Schlichte Eleganz



Indes wurden im Empire neben der Klarheit der Möbel auch vergoldete, griechische, ägyptische und römische Elemente als Zierde der Möbel geschätzt. Der Stil der Möbel des Empire – ferner auch des Biedermeiers – werden heute als klassizistisch bezeichnet und zeichneten sich durch schlichte, strenge und gerade Formen aus, die eine nahezu kastenartige Form angenommen hatten. Dazu war eine Übereinstimmung der Möbelform und der Funktion von größter Wichtigkeit, die unter anderem während des Empire und des Biedermeier eine Vielzahl von Tischen, gegliedert nach ihren Funktionen, hervorgebracht hatte. Die Ausdruckskraft der Möbel wurde durch polierte Oberflächen und den Einsatz von Furnier angetrieben. Dieser schlichte, aufgeräumte und elegant wirkende Stil war aber keine Neuerfindung, sondern entstand in Anlehnung an englische Vorbilder, welche sich durch schlichte und gerade Formen, den Einsatz von dunklen Mahagoniholz und Funktionalität ausgezeichnet hatten.

Beliebtestes Möbelstück: Der Sekretär



Eines der beliebtesten Möbelstücke des Empire war der Sekretär, welcher die Formensprache der Epoche in sich vereinigte. Gerade Linien dominierten dieses kastenartige und flächige Möbelstück, welches durch einen Sockel und Zierelemente aufgelockert wurde, wobei auch besonders üppig gestaltete Sekretäre gebaut wurden.

Einfluss auf die Bildende Kunst


Der Einfluss des Empire beschränkte sich aber nicht nur auf die privaten Wohnräume der Herrschaften, sondern beeinflusste auch, wie eingangs erwähnt, die Bildende Kunst. Gerade der Beginn dieser relativ kurzen Epoche wurde von dem Maler Jacques- Louis David geprägt, welcher in seinen Bildern Napoleon in seiner politischen Rolle als Kaiser und Feldherr darstellte. Die Möbelstücke, welche zumeist aus Zedernholz oder Mahagoni gefertigt wurden, stammten zum Teil aus heute berühmten Schreinerhänden, wie Georges Jacob oder dessen Sohn François-Honoré Jacob-Desmalte, und bestimmten die Entwicklung dieses Stils maßgeblich; sie trugen zu der heutigen Beliebtheit dieser Möbelstücke bei.

Empire Möbel Ankauf

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